Samstag, 20. Juni 2009

Leos Abschied

Hier seht ihr Leos Abschiedsrede an seine Schulkameraden.


Zum Abschied brachte Leo ein Strawberry Shortcake nach dem Rezept eines beliebten kanadischen Kinderbuches mit. Dieses Buch las er der Klasse vor dem Verzehr des Kuchens vor. Hier ein kleiner Ausschnitt seiner Lesekuenste.

Leo beim Essen mit seinen 2 Lieblingskumpel Dahlia and Brandon.

Schulende: Die gesamten Schulunterlagen dieses Jahres werden in Leos Klasse ausgeteilt und in Muellsaecke zum nach Hause Transport gesteckt.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Graduation Celebration

Gestern war es soweit, Hugo hatte seine Graduation Celebration .. dazu haben wir unseren Sohnemann natuerlich herausgeputzt - links das BeweisfotoBegonnen wird mit einer Ansprache der Principal (Hugo links im Bild)
...
Warten auf die Speech ... 8 Schueler von 104 wurden ausgewaehlt um ueber die Schulerfahrungen zu reden ... unser Sohnemann war dabei ... da waren Mama und Papa natuerlich Stolz...
Hugos Speech - leider kann ich das Format nicht hochstellen, kleiner Regiefehler beim Filmen ...

Aushaendigung der Urkunde ... Hier Haendeschuetteln mit der Franzosischlehrerin ... Mme. Lepage



Hugos Klassenlehrer Mr. Rourke und Mme. Lepage


Die stolze Familie



Hugo s dude Chris (der Groessenunterschied tut der Freundschaft keinen Abbruch - auch nicht beim Basketballspielen ...)





Hugos canadische Gaeng mit Leo






Montag, 15. Juni 2009

Das etwas andere Schulfest

Heute beschaeftigen wir uns mit dem Thema Schulfeste hier und in Oesterreich.
Wir finden hier einige Gemeinsamkeiten, wie eine zentrale - von Muettern organisierte - kollektive Nahrungsaufnahme und Unterhaltungsprogramm fuer die Kinder. Auch der zeitliche Rahmen von 17.30 - 20.30 kann als Gemeinsamkeit herausgearbeitet werden. Dann ist aber auch schon Schluss und wir begeben uns auf das Terrain der Unterschiede.
1. Nahrungsaufnahme und Getraenke:
So biegen sich in Oesterreich die Mehlspeisentische, gefolgt von einer (meist in Herrenhaende) Bratwuerstel- und Kotlettgrillerei, die sich sehen lassen kann und ein Salatbuffetcherl, dass seinen Namen alle Ehre macht. Und gegen den Durst serviert der Oesterreicher von Kaffee ueber verschiedene Limonaden bis zu Bier und Gspritzten einfach alles.
Der Kanadier muss mit einer sehr abgespeckten Version eines oesterreichischen Schulfestes vorlieb nehmen. Serviert werden ausschliesslich bereits warm angelieferte (und mittels Stoffdecken warmgehaltene) Hot Dogs, die an Geschmacksarmut nicht zu uebertreffen sind. Aber Kanadier hilft sich, indem er alle moeglichen Saucen zu Hilfe nimmt, um dem armen Wuersterl in dem Pappendeckelbroterl ein wenig Geschmack einzuhauchen. Zum Trinken gibt es Wasser oder Fruchtsaft (vergleichbar mit Marke Goal vom Hofer). Kaffetscherl - Fehlanzeige meine Damen, Biertscherl - aber, aber meine Herren, Alkoholgenuss vor den Kindern ist hier verboten, aber ein kleiner Mehlspeisenbus verkauft immerhin Donuts. Und dann kommt es zum kulinatischen Hoehepunkt (und hier komme ich ins Spiel, ich verkaufe diese Dinger naemlich) TCBY (The Countries best joghurt) - ein moechtegern gesundes Vanille-Schokoeis.

Meine Muetterkolleginnen und Helfer auf unserem TCBY-Stand







Eine Schachtel Hot Dog (links kann die warmhaltenden Wolldecke bewundert werden)











Striptease eines Hot Dogs













Verfeinerung des nackten Hot Dogs zur Delikatesse













...und reingebissen wird ... nur die Harten kommen durch und davon nur 10 % ... Andi hatte jedoch aufgrund seiner Blutguppendiat auf diese Geschmackserlebnis verzichten muessen ...

















Huepfburgen











kleiner Rundblick ueber die Party


Weiter gehts mit den Unterschieden: Oesterreicher sitzt gemuetlich auf Bierbaenken. Kanadier nimmt sich seine Sitzgelegenheit (in Form von Klappstuehlen oder Decken) selbst mit.















... natuerlich ist auch das Heer zur Stelle - ein fescher Soldat ist fuer den Hindernislauf zustaendig...












Leo beim Hindernislauf

Es wird auch Seil gezogen - Leo am Seilende








... und das Wichtigste ... die friends ...


Hugos buddies









Leos ladies












Leos dudes...









































Alles im Allem hat es uns sehr viel Spass gemacht, das Wetter hat durchgehalten und wir haben eines gelernt ... ohne Rauch und Alkohol gehts auf einem Schulfest auch ...

Montag, 8. Juni 2009

Freitag Nachmittag





































Wir loesen heute folgendes Raetsel. Was tun die Starzer-Sproesslinge an ihren Freitag Nachmittagen. Nun, sie laden sich Kinder ein und they are having fun. Und was macht den Kindern weltweit Spass, na Eis essen, Basketball spielen und baden (in Kanada bei 24 Grad).
Wie wir sehen, gibts bei der Freizeitgestaltung von Kindern keine so grossen Kulturunterschiede.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Niagara, Toronto - Ein verlaengertes Wochenende

Nach 5 Stunden Fahrt (diemal ohne Schneesturm oder Stau) betreten wir zum zweiten Mal den Boden in Toronto. Diesmal allerdings nicht mit der Absicht in die Karibik abzuhauen sondern mit dem ehrwuerdigen Ziel, diese Stadt und ihre Umgebung unsicher zu machen. Am ersten Tag gehts in Richtung Hafen und Downtown. Nachdem wir unser Auto kostspielig in einer Tiefgarage entsorgt haben, lassen wir uns einfach durch die Stadt treiben. Es faengt gleich gut an, denn am Hafen ist ein Kinderfest bei dem die heimische Zirkusschule ihre Kuenste vorfuehrt. Es folgt ein kleiner Spaziergang in Richtung Downtown, untermalt wie immer mit dem entzueckenden Gemaule unseres Nachwuchs... Fuesse zu kurz, Strecke zu lang und ueberhaupt und sowieso sind wir die schlimmsten Eltern dieser Welt ... Naja, wir tragens mit Fassung und hupfen in die naechste U-Bahn - in Richtung Royal Ontario Museum, um den Nachwuchs mit einem Blick auf Dinosaurierknochen zu entschaedigen ... und ich sags Euch, die hatten wirklich viele Knochen auf Lager ... hat sich gelohnt. Dann gibts Abendfresserchen und ein wohlverdientes Nickerchen, bis zum naechsten Tag....



















Tag 2: Auf gehts zu den Niagarafaellen. Fuer alle, die sich wie ich nie vorstellen konnten, wie die aussehen, und warum es US und Kanadische Faelle gibt, der folgende Film...

Foto von kanadischen Faellen, auch Horseshoefalls genannt, da sie eine Hufeisenform haben. Wetter: 10 Grad und windig - man sieht auf dem Foto wie die Gischt in den Himmel gezogen wird, um dann, auf arme Touristen wie uns, hinabzufallen (wie Regen) - aber wir hatten Regenschirme dabei, Aetsch ...



















Im Hintergrund die amerikanischen Faelle ...







... nach den Faellen gings ab ins Marineland ... diesmal waren wir nicht, wie bei den Faellen am Wasser und dessen eindrucksvollen Schauspiel interessiert sondern an den Kreaturen die darinnen leben...
und auch hier wurden wir nicht enttaeuscht ...



Walrosse




























Oakawale

























































Belugawale



















































und zum Abschluss (im Preis inbegriffen) ein Tingel Tangelmarkt ... leider waren die meisten Gefaehrte eine Herausforderung fuer die Magengrube, weswegen wir das Angebot nur am Rande genutzt haben ...


























Der drtite Tag stand im Zeichen einer hands-one-historical-site. Bei Lake Crawfort (ca. eine halbe Stunde von Toronto) wurde in den 70ern ein Indianerdorf entdeckt, ausgegraben und rekonstruiert. Cirka 250 Leute haben in diesem Dorf gelebt, eine eindrucksvolle Sache ...



















Papa beim meditieren am Dorfplatz ...
















Longhouse. In diesem Haus haben ca. 30 Menschen gelebt und vor allem die Winter ueberlebt... die Hoehe dieser Haeuser war notwendig, da innen auf offenen Feuerstellen geheizt wurde und die Leute sonst drinnen erstickt waeren.











Ueber dem Eingang ist das Familienzeichen. Die Frauen haben fix in den Haeusern gelebt, die Maenner sind dazugezogen (Was den Schluss Nahe legt, dass Andi ein reinkanierter canadischer Indianer ist, da er immer davon getraeumt hat, sich in das gemachte Nest einer Frau setzt - aber wie wir alle wissen, blieb es beim Traum ..).








Innen: In der Mitte die Feuerstellen, am Rand die Pritschen auf denen geschlafen wurde. Oben wurde Mais getrockenet...





















Schlafstelle: Matratze besteht aus Reisig und Fellen ... sehr kuschelig


















Kleider, Schuhe, Schneeschuhe usw. , Gebrauchsgegenstaende des Alltags












Wieder draussen...















gehen wir noch eine Runde um den See und dann wird...














gepiknikt ... nicht dass wir auf Sparkurs waeren oder pikniken soooo toll faenden ... aber wo keine Gasthaeuser da kein Fresserchen ... und hungern tun wir auch nicht gerne ... also machen wirs sie die Kanadier und nehmen uns unser Essen mit. (Wobei wir als Transportmittel, wenig schick - unseren Waeschekorb nehmen, wohingegen die Kanadier mit ganzen Kuehl(schraenken)taschen antanzen ...