
Nach 5 Stunden Fahrt (diemal ohne Schneesturm oder Stau) betreten wir zum zweiten Mal den Boden in Toronto. Diesmal allerdings nicht mit der Absicht in die Karibik abzuhauen sondern mit dem ehrwuerdigen Ziel, diese Stadt und ihre Umgebung unsicher zu machen. Am ersten Tag gehts in Richtung Hafen und Downtown. Nachdem wir unser Auto kostspielig in einer Tiefgarage entsorgt haben, lassen wir uns einfach durch die Stadt treiben. Es faengt gleich gut an, denn am Hafen ist ein Kinderfest bei dem die heimische Zirkusschule ihre Kuenste vorfuehrt. Es folgt ein kleiner Spaziergang in Richtung Downtown, untermalt wie immer mit dem entzueckenden Gemaule unseres Nachwuchs... Fuesse zu kurz, Strecke zu lang und ueberhaupt und sowieso sind wir die schlimmsten Eltern dieser Welt ... Naja, wir tragens mit Fassung und hupfen in die naechste U-Bahn - in Richtung Royal Ontario Museum, um den Nachwuchs mit einem Blick auf Dinosaurierknochen zu entschaedigen ... und ich sags Euch, die hatten wirklich viele Knochen auf Lager ... hat sich gelohnt. Dann gibts Abendfresserchen und ein wohlverdientes Nickerchen, bis zum naechsten Tag....





Tag 2: Auf gehts zu den Niagarafaellen. Fuer alle, die sich wie ich nie vorstellen konnten, wie die aussehen, und warum es US und Kanadische Faelle gibt, der folgende Film...
Foto von kanadischen Faellen, auch Horseshoefalls genannt, da sie eine Hufeisenform haben. Wetter: 10 Grad und windig - man sieht auf dem Foto wie die Gischt in den Himmel gezogen wird, um dann, auf arme Touristen wie uns, hinabzufallen (wie Regen) - aber wir hatten Regenschirme dabei, Aetsch ...



Im Hintergrund die amerikanischen Faelle ...

... nach den Faellen gings ab ins Marineland ... diesmal waren wir nicht, wie bei den Faellen am Wasser und dessen eindrucksvollen Schauspiel interessiert sondern an den Kreaturen die darinnen leben...
und auch hier wurden wir nicht enttaeuscht ...
Walrosse



Oakawale




Belugawale



und zum Abschluss (im Preis inbegriffen) ein Tingel Tangelmarkt ... leider waren die meisten Gefaehrte eine Herausforderung fuer die Magengrube, weswegen wir das Angebot nur am Rande genutzt haben ...

Der drtite Tag stand im Zeichen einer hands-one-historical-site. Bei Lake Crawfort (ca. eine halbe Stunde von Toronto) wurde in den 70ern ein Indianerdorf entdeckt, ausgegraben und rekonstruiert. Cirka 250 Leute haben in diesem Dorf gelebt, eine eindrucksvolle Sache ...


Papa beim meditieren am Dorfplatz ...

Longhouse. In diesem Haus haben ca. 30 Menschen gelebt und vor allem die Winter ueberlebt... die Hoehe dieser Haeuser war notwendig, da innen auf offenen Feuerstellen geheizt wurde und die Leute sonst drinnen erstickt waeren.

Ueber dem Eingang ist das Familienzeichen. Die Frauen haben fix in den Haeusern gelebt, die Maenner sind dazugezogen (Was den Schluss Nahe legt, dass Andi ein reinkanierter canadischer Indianer ist, da er immer davon getraeumt hat, sich in das gemachte Nest einer Frau setzt - aber wie wir alle wissen, blieb es beim Traum ..).

Innen: In der Mitte die Feuerstellen, am Rand die Pritschen auf denen geschlafen wurde. Oben wurde Mais getrockenet...

Schlafstelle: Matratze besteht aus Reisig und Fellen ... sehr kuschelig

Kleider, Schuhe, Schneeschuhe usw. , Gebrauchsgegenstaende des Alltags

Wieder draussen...

gehen wir noch eine Runde um den See und dann wird...

gepiknikt ... nicht dass wir auf Sparkurs waeren oder pikniken soooo toll faenden ... aber wo keine Gasthaeuser da kein Fresserchen ... und hungern tun wir auch nicht gerne ... also machen wirs sie die Kanadier und nehmen uns unser Essen mit. (Wobei wir als Transportmittel, wenig schick - unseren Waeschekorb nehmen, wohingegen die Kanadier mit ganzen Kuehl(schraenken)taschen antanzen ...
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