Sonntag, 16. August 2009

Der letzte Eintrag







Noch ein paar Fotos von uns ... aus der Grottenbahn ... woher sonst. Wir sind jetzt seit 6. August auf den Dahamas (uebersetzt: zu Hause), und haben schon wieder fast ein geregeltes Alltagsleben ... nur noch ein paar Reparaturen und Besorgungen und wir sind back on track ... und geniesen die Tage hier in vollen Zuegen ... denn wie weit wir auch reisten und was wir auch alles erlebten ... eine Erkenntnis bleibt ... We are from Austria (the best place ever).
Und zum Schluss noch ein grosses DANKE an Euch alle, die ihr diesen Weblog gelesen habt, mit uns mitgelebt habt, uns geschrieben oder an uns gedacht habt ... alleine das Wissen, dass es zu Hause Menschen gibt, die an einen denken, hilft im Ausland enorm, so manche Huerde leichter zu nehmen.
VIELEN HERZLICHEN DANK UND AUF EIN BALDIGES WIEDERSEHEN
Eure Starzies
Tel: 0732/67 06 18

Die letztenTage ...

Wie verbringen die Starzies die letzten Tage ihres Kanadaaufenthalts? Nun man gruft sich langsam auf Oesterreich ein indem man liebe Gaeste aus dem Heimatland beherbergt ... (fuer alle die sie kennen, die Garns waren die letzten paar Tage unseres Aufenthalts bei uns) und anschliessend mit ihnen noch einen Ausflug zur Hauptstadt unternimmt. Ottawa ist die gruenste (und meiner Meinung nach lebenswerteste) Hauptstadt der Welt mit wunderschoenem Parlament, taeglicher Wachabloeseceremonie, einer 6-stufigen Schleusen, Gauklern usw. ... ein wuerdiger Abschluss unseres Aufenthalts. Nach Ottawa gings noch fuer 3 Tage in ein Hotel in Point Claire (dort ist das Buero von Andi) und dann ab zum Flughafen in die Heimat. Die Freude aufs Heimatland war gross aber ein bisserl Wehmut war unvermeidbar ... denn wir haben Kanada und seine Einwohner in diesem Jahr sehr schaetzen und lieben gelernt. Vieles war anders, teilweise besser - teilweise schlechter und vieles war wie bei uns in Oesterreich. Reich mit Erfahrungen und Erlebtem kehren wir heim, aus tiefsten Herzen dankbar, dass wir die Chance hatten, ein Jahr in Kanada leben zu duerfen.
See you and take care - wie die Kanadier sagen wuerden ...






































































































































Mittwoch, 22. Juli 2009

Zeitreise in die kanadische Vergangenheit

Willkommen im UPPER CANADIAN VILLAGE, ein Dorf, in dem die Zeit vor 200 Jahren stehengeblieben ist. Alle Haeuser sind authentisch und wurden aus der Umgebung zusammengetragen. Die "Bewohner" sind gekleidet wie damals und gehen ihren jeweiligen Taetigkeiten (Baecker, Mueller, Saegewerkangestellter, Weber, Lehrerin, Bauer, Besenmacher, Schmid usw.) nach. Man kann mit jedem "Bewohner" Gespraeche fuehren, fragen, Spass haben ... aber Achtung, alles was diese an Weisheit von sich geben ist 200 Jahre alt ... so erzaehlt die Lehrerin frisch von der Leber weg, welche (fuer heutige Zeiten grausame) Bestrafungsarten sie auf Lager hat (vom Scheiterlknien bis zum Riemenschlag), die Greislerin preist eine Zahnbuerste an (klingt nicht ungewoehnlich, sie empfiehlt jedoch eine Zahnbuerste pro Familie und behauptet, dass diese ein Leben lang halte) und der Arzt erklaert die heilende Wirkung seiner Blutegel (welche quietschlebendig vor ihm im Glas schwimmen) und zeigt seine Saegen fuer Amputationen her. Die Kinder duerfen sich dann auch in der Landwirtschaft ueben, vom Kuhmelken bis zum Fadeljagen war alles erlaubt. Zusammengefasst kann man sagen, es war wieder ein Bombentagerl im Kanada ... sogar das Wetter hat mitgespielt (eine Seltenheit hier).

Darf ich vorstellen, Loe mit seiner Freundin Dahlia und Hugo mit seinem Freund Mathias (schwedisch/kanadisch). Ausserdem noch mit von der Partie Chris (Bruder von Mathias) Cindy (Mama s Freundin und Mutter von Mathias und Chris) und ich, Petra








Beim Besenmacher









... so werden Besen gemacht, Junger Mann... und anschiessend gabs noch eine Einfuehrung ins richtige Kehren ... war anno dazumal eine Wissenschaft ... Ziel des richtigen Beserlns ... moeglichst lange Haltbarkeit des Besens






















































































































Piknik vor 200 Jahren ... sieht heute in Kanada noch genauso aus, nur Textilien haben sich veraendert ...


















































Mittagessen ... (von links nach rechts: Cindy, Mathias, Chris, Dahlia, Hugo und Leo). Zufaellig gab zu dieser Zeit eine Schaustellerfamilie ihre Kuenste zum Besten, von Musik, zum Verkauf von Wundermittel bis Romio und Julia wurde alles vorgefuehrt












... unser Mittagsbuffet bestand aus kalten Wiener Schnitzerl, selbstgepoekelten Lachs (schwedische Spezialitaet, echt lecker), Kartoffelsalat, Obst und Gemuese, Knaeckebrot und so man anderen Leckerein. Den Kanadiern sind die Augen rausgefallen ...
























































Diese nette Dame versuchte den Kinder eine Zahnbuerste zu verkaufen, ausserdem wurde Hugo und Mathias in die Kunst des Tabakkauens (inklusive Spuknapf) eingewiesen und ein Nachttopferl wurde auch gezeigt (fuer kalte Winternaechte).


























bei der Schneiderin ... naeht alle Kleider mit der Hand ... einfach unglaublich.






























Klavierspiel im betuchten Buergerhaus



















Sommerkueche des Bauernhauses (im Freien), im Winter wird der Ofen einfach ins Haus getragen und drinnen weitergekocht ...















wirkt der Bauer hier gestresst ob Hugos Melkkuensten, oder kommt mir das nur so vor?????

































... die Dorfschule...













Dorfschule von innen, mit der etwas strengen Frau Lehrerin... Hier zeigt die gerade, welche Schulsachen gekauft werden muessen um die Schule besuchen zu koennen ... wer sich das nicht leisten konnte, konnte die Schule halt nicht besuchen. Es gab 5 Buecher zu lernen, wer damit fertig war, konnte der Schule als gebildeter Mann/Frau fuer immer den Ruecken kehren.






















Hugo wird ueber Bestrafungsarten bei Fehlbenehmen aufgeklaert ...