Samstag, 31. Januar 2009
Bottle Drive - oder wie die Sproesslinge das Familieneinkommen auffetten
Sonntag, 25. Januar 2009
Eisfischen im Fluss
Nach dem Panoramabild des Flusses gibt es heute fuer unsere Leser einen Schnellsiedekurs zum Thema Eisfischen.
Zuerst braucht man einen massiv zugefrorenen Fluss, da sich ein Eisfischer NICHT wie die Starzies, zu Fuss auf die Eisflaeche begibt. (bei Foto 1 und 2 sind wir schon mitten am Fluss).
Foto 3 zeigt einen Teil der Standardausruestung - ein Auto, stark genug um die Waermehuette auf das Eis zu ziehen und einen Vierradler um seine Fischerkollegen zu besuchen. Der legale Fischer besitzt obendrein noch eine Fischerkarte ... und dass die Fische auch in den Hacken beissen braucht man kleine lebende Koederfische. Und da es sehr kalt ist, und die Wasseroberflaeche innerhalb von Minuten zufriert, muss der Fischer, die sich bildende Eishaut, staendig wieder mit einem Art Kochloeffel zerstoeren. So jetzt haben wir das Equipment: kleine Zusammenfassung: ein starkes Auto, eine Waermehuette mit Kuven und Holzvorrat, eine Fischerkarte, Koederfische, eine Kochkelle und einen Eisbohrer (Foto 5).
Und dann kanns auch schon losgehen. Fischer macht mit dem Eisbohrer ein Loch in das ca. 2 Meter dicke Eis, dann befestigt man eine kleine Holzkonstruktion mit dem Fischerhacken am Rande des Loches und haengt einen Koederfisch an den Hacken. Dann gehts ab in die Huette auf ein, zwei, drei ... Bierchen (die Fischer hier haben einen enormen Durst)- aber nicht vergessen, alle fuenf Minuten gehts ins Freie, denn dann muss die Eishaut in den Fischloechern zerstoert werden.
Unser Fischer ist besonders fleissig, er hat viiiiiele Eisloecher gemacht, um seine Chancen auf einen Fang zu erhoehen - und siehe da, ein Fisch beisst, er wird an die Oberflaeche gezogen und sofort schockgefroren (womit sich das Toeten der Fische eruebrigt). Der Fang wird Stolz hergezeigt (Achtung, dieser Fisch - has a good size - wie uns der Fischer erklaerte - naja, die Kanadier sind eben genuegsamer als wir) und dann wird die frohe Kunde des Fischfanges sofort den benachtbarten Fischerkollegen ueberbracht (dabei bewegt man sich mit diesem vierraedrigen Irgendwas fort). Na hat wer von Euch einen Gusto auf diese Sportart bekommen? Nichts wie her zu uns und mit ein paar kleine Investitionen ist man schon im Rennen.
Sonntag, 11. Januar 2009
Weihnachten in der Dominikanischen Republik
Am 21.12. brachen wir unsere Traumreise an. Leider war der Wettergott an diesem denkwuerdigen Tag (immerhin Andis Burzeltag) nicht sehr gnaedig gestimmt und startete den Tag mit einem ausgewachsenen Schneesturm. Da keine Wetterbesserung in Sicht war und sich die Strassenverhaeltnisse von Minute zu Minute verschlechterten, brachen wir auf - und es ging uns wie Euch, bei der Betrachtung der ersten 2 Fotos. Wir haben fast nichts gesehen - alles Weiss, keine erkennbaren Fahrspuren, nichts. Einzig sinnvolle Strategie diesem Wahnsinn zu begegnen ... ortskundigen Kanadiern hintennachschleichen - Geschwindigkeitsrausch bei 30 km - zu bewaeltigende Strecke ca. 500m km - cool bleiben und das Naturschauspiel geniessen. Wie ihr bei den naechsten Fotos seht, kam es im Laufe des Tages zu einer Wetterberuhigung, die Schneeraumfahrzeuge taten einen guten Dienst und zu Sonnenuntergang waren auch schon mal 100 km/h drinnen. (Mehr geht sowieso nicht, denn bei 110 km/h brennt man 90 Dollar und 120 km/h schlagen sich bereits mit 200 Dollar zu Buche - und Cops gibts leider jede Menge).