Wir finden hier einige Gemeinsamkeiten, wie eine zentrale - von Muettern organisierte - kollektive Nahrungsaufnahme und Unterhaltungsprogramm fuer die Kinder. Auch der zeitliche Rahmen von 17.30 - 20.30 kann als Gemeinsamkeit herausgearbeitet werden. Dann ist aber auch schon Schluss und wir begeben uns auf das Terrain der Unterschiede.
1. Nahrungsaufnahme und Getraenke:
So biegen sich in Oesterreich die Mehlspeisentische, gefolgt von einer (meist in Herrenhaende) Bratwuerstel- und Kotlettgrillerei, die sich sehen lassen kann und ein Salatbuffetcherl, dass seinen Namen alle Ehre macht. Und gegen den Durst serviert der Oesterreicher von Kaffee ueber verschiedene Limonaden bis zu Bier und Gspritzten einfach alles.
Der Kanadier muss mit einer sehr abgespeckten Version eines oesterreichischen Schulfestes vorlieb nehmen. Serviert werden ausschliesslich bereits warm angelieferte (und mittels Stoffdecken warmgehaltene) Hot Dogs, die an Geschmacksarmut nicht zu uebertreffen sind. Aber Kanadier hilft sich, indem er alle moeglichen Saucen zu Hilfe nimmt, um dem armen Wuersterl in dem Pappendeckelbroterl ein wenig Geschmack einzuhauchen. Zum Trinken gibt es Wasser oder Fruchtsaft (vergleichbar mit Marke Goal vom Hofer). Kaffetscherl - Fehlanzeige meine Damen, Biertscherl - aber, aber meine Herren, Alkoholgenuss vor den Kindern ist hier verboten, aber ein kleiner Mehlspeisenbus verkauft immerhin Donuts. Und dann kommt es zum kulinatischen Hoehepunkt (und hier komme ich ins Spiel, ich verkaufe diese Dinger naemlich) TCBY (The Countries best joghurt) - ein moechtegern gesundes Vanille-Schokoeis.
Meine Muetterkolleginnen und Helfer auf unserem TCBY-Stand
Eine Schachtel Hot Dog (links kann die warmhaltenden Wolldecke bewundert werden)
...und reingebissen wird ... nur die Harten kommen durch und davon nur 10 % ... Andi hatte jedoch aufgrund seiner Blutguppendiat auf diese Geschmackserlebnis verzichten muessen ...
Huepfburgen
kleiner Rundblick ueber die Party
Weiter gehts mit den Unterschieden: Oesterreicher sitzt gemuetlich auf Bierbaenken. Kanadier nimmt sich seine Sitzgelegenheit (in Form von Klappstuehlen oder Decken) selbst mit.
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