Sonntag, 11. Januar 2009

Weihnachten in der Dominikanischen Republik








































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Zuerst mal allen Lesern ein gutes neues Jahr und viel Erfolg 2009. Unser Jahr hat toll angefangen - wir koennen nur hoffen, dass es so weitergeht.
Nun zum Reisebericht.
Am 21.12. brachen wir unsere Traumreise an. Leider war der Wettergott an diesem denkwuerdigen Tag (immerhin Andis Burzeltag) nicht sehr gnaedig gestimmt und startete den Tag mit einem ausgewachsenen Schneesturm. Da keine Wetterbesserung in Sicht war und sich die Strassenverhaeltnisse von Minute zu Minute verschlechterten, brachen wir auf - und es ging uns wie Euch, bei der Betrachtung der ersten 2 Fotos. Wir haben fast nichts gesehen - alles Weiss, keine erkennbaren Fahrspuren, nichts. Einzig sinnvolle Strategie diesem Wahnsinn zu begegnen ... ortskundigen Kanadiern hintennachschleichen - Geschwindigkeitsrausch bei 30 km - zu bewaeltigende Strecke ca. 500m km - cool bleiben und das Naturschauspiel geniessen. Wie ihr bei den naechsten Fotos seht, kam es im Laufe des Tages zu einer Wetterberuhigung, die Schneeraumfahrzeuge taten einen guten Dienst und zu Sonnenuntergang waren auch schon mal 100 km/h drinnen. (Mehr geht sowieso nicht, denn bei 110 km/h brennt man 90 Dollar und 120 km/h schlagen sich bereits mit 200 Dollar zu Buche - und Cops gibts leider jede Menge).
Nachdem die Anreise ueberstanden war, genossen wir Tags drauf nochmals kanadisches Weiss bei Minus 15 Grad, um dann - nach 3,5 Stunden Flug - unsere tiefgekuehlten Knochen in tropischen Gefilden aufzutauen.
Reisezweck - Weihnachten und Silvester feiern! (Fotos 5 - 10) - und da wir offensichtlich schon ein klitzeklein wenig zu Kanadieren mutiert sind, haben wir Silvester im Kreise von ganz netten Kanadiern verbracht.

Reisedestination - eine Anlage wie im Bilderbuch (11-15), mitten in unberuehrter Natur - wie unsere Sparziergangsfotos zeigen (16-20). ...und in unberuehrter Natur gibts natuerlich auch Lianen und Janes ... (21-22) Der muskelbepackte Tarzan war hinter der Fotokamera (einer muss ja die Bilder machen), deshalb gibts keine Bilder von ihm.
Aber da wir moeglicherweise in der Natur nicht ganz so ueberlebensfaehig waeren (Mukis zu schwach, technisches Knowhow zu gering, degenerierte Instinkte...) gings zurueck zur Anlage und dort wurde dann in Starzermanier geplanscht, es wurden Freundschaften geschlossen (Bild ist mit unseren Lieblingskellner Rafael), gelernt (nur der Chef hat sich das Vergnuegen vergoennt!!!!), ein klitzekleinwenig geshopt, Fussball gespielt, Kanu (und Tretboot) gefahren, Billard gespielt und Tischtennisturniere bestritten. (Hugo spielte in der Erwachsenenliga und gewann meistens - Siegerehrung fand dann jeden Tag auf der Buehne statt). Leo hat zweimal das Tanzbein im Tanzkurs geschwungen und Mama hat im Fitnesscenter mit maessigem Erfolg versucht, die Kalorien der taeglichen Fressorgien in Griff zu bekommen.
Natuerlich haben wir bei rauher See unsere Buggiboards ausgepackt und haben bei glatter See am Hausriff geschnorchelt und dabei viiiiiel tropische Fische erschreckt - grosse, kleine, dicke, duenne, gruene, blaue, gelbe und bunte.
Aber so sicher, wie jeden Abend die Sonne untergeht, kam der Tag, an dem wir wieder unsere Heimreise antraten - um unsere Knochen bei Minus 15 Grad und weniger wieder schockgefrieren zu lassen ... aber das ist eine andere Geschichte.





















Donnerstag, 18. Dezember 2008

FROHE WEIHNACHTEN ....

Hallo Leute,

Dies ist der letzte Weblogeintrag fuer 2008. Kaepten Starzer und seine Crew (Petra, Hugo und Leo) verabschieden sich von Euch - aber nur fuer dieses Jahr - mit


weihnachtlichen Weihnachtsgruesse zu Weihnachten aus dem weihnachtsweissen Kanada... .

Zum Abschluss wollen wir unsere treuen Weblogleser noch in eine geheime kanadischen Weisheit zum Jahreswechsel einweihen.

Diese lautet:

"Nicht Ausrutschen sondern Umirutschen"
ins 2009 (...dem Jahr, an dem ihr die Starzies wiedersehen werdet - obs woits oder net, oder hobs glaubt, ihr sats uns jetzt fuer imma weida ...).

... und fuer alle, die an der Ueberlegenheit des Christkinds gegenueber des Weihnachtsmanns zweifeln, der folgende Clip...




Die Geschichte vom canadischen Schnee


































































Eine wahre Geschichte ...

Wie jeden Tag wachte die Familie Starzer - voll des Tatendranges und der Energie -auf, um wieder einen Tag in Kanada zu er-/ueberleben.

Doch der Blick aus dem Fenster sagte uns, die Welt um uns hat sich ueber Nacht geaendert. Alles war in herrliches Weiss gehuellt (siehe Foto 1 und 2 - Blicke aus unserem Fenster) und man begann zu warten .... auf das gewohnte Knattern und Scherren der Schneepfluege. Doch diese waren offensichlich noch nicht aus ihrem Sommerschlaf erwacht, und so wurde West Island zu einer riesen grossen Rutschflaeche fuer Autos. Alle Autos waren gluecklich, endlich einmal rutschen zu duerfen, Pirouetten auf der Strasse drehen zu koennen und Artgenossen ins Hinterteil zu krachen. ... und weil die Autos sooo einen Spass hatten und gar nicht auf ihre Parkplaetze zurueck wollten, gab es einen gaaaaanz tollen Stau, bei dem die Starzers, ob ihres kurzen Arbeitsweges leider nicht mitmachen konnten (naja, vielleicht klapps das naechste Mal).
Aber nicht nur die Auto wollten rutschen, auch Mama Starzer und die Kids (Foto 3 und 4) wollten - angesichts des herrlichen Weisses - dem gepflegten oesterreichischen Rodelvergnuegen nachkommen. Jetzt stand Papa Starzer (dessen vorrangiges Lebensziel es ist, seinen Lieben die Wuensche von den Augen abzulesen und zu erfuellen) vor einem schier unloesbaren Raetsel. (Die folgende Frage wurde uebrigens bereits in einem vorhergehenden Post aufgeworfen). "Wo bekomm ich in einem brettelebenen Land einen Rodelhang her", zerbrach er sich stundenlang den Kopf. ...und auf einmal kam ihm die rettende Idee. Er erinnerte sich an die indonesischen Golfplaetze ... dort hatten sie doch immer kuenstliche Huegel (naja eher Landschaftspickel - aber immerhin besser wie nix) angelegt, um den Golfspielern das Leben schwer zu machen. "Vielleicht quaelen die Kanadier ihre Golfspieler auf die gleiche Art und Weise" dachte er. Und siehe da, er hatte (wie so oft in seinem Leben wiedereinmal)ins Schwarze getroffen, es gab tatsaechlich massenhaft Huegel auf dem hiesigen Golfplatz. ...und da die Kanadier offensichtlich ein kinder-(starzer-)freundliches Volk sind, wird im Winter der Golfplatz zum Rodelplatz umfunktionniert (Fotos 6 und 7 zeigen eine Par 3-Bahn) damit Papa Starzer seine Lieben ein Rodelvergnuegen bieten kann. Und nach dem Rodeln gab es noch einen kleinen Spaziergang am Fluss entlang. (Foto 8 und 9).
Aber der kanadische Winter kann noch mehr ... dass sollten wir an den darauffolgenden Tagen erfahren. Nach zuenftigen Minus 15 Grad Tageshoechsttemperaturen mit Schneefall kletterte die Temperatur ploetzlich fuer einen Tag auf Plus 7 Grad, was eine schwimmende Gatschsuppe vom Feinsten zur Folge hatte, welche am darauffolgeden Tag, bei Minus 7 Grad schockgefroren wurde. Die ganze Stadt war nun ploetzlich mit einer herrlich glaenzenden weissen Eisschicht bedeckt. Und wie das kleine Filmchen zum Schluss zeigt, kann man nun auf Minihuegel ohne Rutschuntersatz herunterrutschen - ohne Spuren zu hinterlassen. Das Hangerl sieht nach dem Rutschen immer noch jungfraeulich unberuehrt aus. Cool nicht.
Und damits die oesterreichischen Gaeste noch ein elektrisierendes Aha-Erlebnis mehr haben, hat die kanadische Elektrogesellschaft in der "Plus-7-Grad-Nacht" einen Stromausfall initiiert. Die Strassen waren zappenduster und in 1600 Haeusern konnte man es vor Spannung fast knistern hoeren ... "Wann kommt der Strom wieder, werden wir diese Nacht frieren muessen, gibt es morgen warmen Kaffee zum Fruehstueck, da stess i mi beim Klogehen ohne Licht oder nicht..." ... na da erblasst ihr vor Neid, so ein Stromausfall stellt den spannendsten Holzwoodschinken in den Schatten ...
...aber wir haben jetzt einmal genug von der Spannung und relaxen uns auf einem Beach in der Dominikanischen Republik, um dann wieder eines schoenen Tages, voll Tatendrang und Energie in Kanada aufzuwachen, um wieder einen neuen Tag zu er-/ueberleben ...