Montag, 9. Februar 2009

Besuch von Tante Martina Teil 1




























































































































































































































Heute gibts die ersten Fotos von unserer Tante Martschl. Der Start war etwas holprig, zuerst kam das Flugzeug um einige Stunden verspaetet an, weil die Londoner nicht ganz so souveraen mit Schnee umgehen koennen wie die Kanadier und dann sind die Kanadier nach 1,5 Stunden Koffersuche draufgekommen, dass diese noch in London stehen. Um 22.30 konnten wir dann unsere leicht geraederte Tante in Empfang nehmen - fuer diesen hisorischen Moment haben wir leider kein Foto gemacht.

Dann gabs ein ausgedehntes Schlaefchen um frisch und froehlich Vollgas zu geben.

Tag 1: Zum Eingrufen gabs einen Spaziergang in der Siedlung bei Minus 15 Grad. Das hat dem Naserl von Martina nicht so zugesagt, es hat geschmerzt (ist inzwischen die Kaelte aber gewoehnt). Dann gings zum Lebensmitteleinkaufen und dort musste Martina die erste Pruefung absolvieren - zahlen an einer Selbstbedienungskasse. Das geht wie folgt. Man nehme die Waren aus dem Wagen, scanne sie ein und lege sie dann in die dafuer vorgesehenen Saecke, die ueber das Gewicht kontrollieren, ob auch das Richtige eingescannt wurde. Jaja, auch hier wird kontrolliert. Dann wird mit Kreditkarte bezahlt. Martina hat diese Pruefung mit Auszeichnung gemeistert.

Tag 2: Ab gings zum Langlaufen (Cape St. Jaques), um die verrosteten Knochen in Schwung zu bringen. Wettergott war gnaedig und zeigte sich gewogen mit Sonnenschein und Minus 10 Grad. Hat dem Naserl von der Tante zugesagt (keine Schmerzen). Dann gings in die Schule, Bibliotheksdienst und Kinder abholen. Diese haben der Tante gezeigt, wie man in Kanada ohne Hilfsmittel den Berg hinunterrutscht (Video). Der Abend wurde dann lang, nein wir haben nicht abgefeiert sondern der Koffer ist erst um 23.30 gekommen.

Tag 3: Froehliches Koffer auspacken (dazu gibts zwar Fotos, die schlummern allerdings in Martinas Fotoapparat, sorry), Geschenke, Geschenke, Geschenke ... zur Freude der Kinder (die an diesem Tag schulfrei hatten). Nach den Geschenken waren die Gemueter so freudig erhitzt, dass wir einen kleinen Ausflug zu den Eisfischern machten (auch hier keine Fotos, die Batterie hat schlapp gemacht ...). Bei den Eisfischern hat sich ein anderes lustigen Voelkchen eingenistet, die haben sich eine ueberdimensionale BMX Bahn aus Schnee gebaut und sind mit Snowmobilen druebergeflogen ... (moechte da aber irgendwann einmal noch ein Filmerl machen und ins Netz stellen - also a bissler Geduld bitte)...

...zum Aufwaermen waren wir dann im Shoppingmal ... und da haben wir fuers Herzerl einen Kuschelbaeren gebastelt (Built a Bear Shop) und gehabert (natuerlich nicht den Baeren sondern Food vom Foodcourt).

Tag 4: Jetzt gehts ins Eingemachte ... ein Tag in Montreal. Zuerst Bezwingen wir den Mont Royal geniesen die Aussicht und dann gehts hinunter in die Stadt, zum Hafen und wieder Heim.

Tag 5: Nach dem Schlafen und vor dem Mittagsessen gibts einen Spaziergang am Ile Bizarre ... und es ist warm ... erster Temperatursturz seit Wochen ... es hat Plusgrade. Ich merke, dass ich noch lange nicht genug vom Winter habe. Zum Glueck koennen mich die Kanadier beruhigen ... it is only a tease, the winter comes back for sure ... Mensch bin ich froh.

Tag 6: Der Winter ist zurueck mit gemuetlichen Minus 10. Und jetzt gehts dann wieder auf zum Langlaufen ... aber Fortsetzung folgt ...

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